Grenzen überwinden

30.04.2026

Schul-Workshops:

Grenzen überwinden - Deine Idee zählt

 

Wer: die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie

Wo: Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium

 

Am Projekttag am Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium hatten alle Schüler:innen die Möglichkeit, sich kreativ und aktiv mit dem Thema Grenzen auseinanderzusetzen.


Organisiert wurde der Tag von den Schüler:innen der UNESCO-AG, die ein abwechslungsreiches Programm mit vielen unterschiedlichen Workshops zusammengestellt hatte – von Mutproben, die Schüler:innen selbst organisierten, über Diskussionen mit den OMAS gegen Rechts, bis hin zu Workshops zu queeren Themen.


Das Jugendforum steuerte an diesem Tag zwei Beteiligungsworkshops bei, die unter dem Motto Grenzen überwinden – Deine Idee zählt standen. Ziel war es, die Jugendlichen zu motivieren, über persönliche und gesellschaftliche Grenzen nachzudenken und eigene Ideen zu entwickeln, wie Schule und Umfeld gerechter und respektvoller gestaltet werden können.


Unterschiedliche Schwerpunkte in beiden Workshops

Erste Gruppe

In der ersten Gruppe standen Themen rund um Geschlecht und Körper im Mittelpunkt.

Mit großem Interesse und Engagement diskutierten die Schüler:innen über Geschlechtergerechtigkeit, Schönheitsideale und konkrete Diskriminierungserfahrungen.

Besonders deutlich wurde der Wunsch nach Präventionsprojekten für jede Klasse, die sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten vermitteln – zum Beispiel beim Thema Catcalling oder unfairen Rollenbildern.


Zweite Gruppe

Die zweite Gruppe setzte den Fokus auf Selbstliebe als Strategie gegen Diskriminierung, Rassismus und Mobbing.

Die Jugendlichen überlegten gemeinsam, wie ein gesundes Selbstwertgefühl helfen kann, andere nicht auszuschließen oder zu erniedrigen. Auch hier entstand die Idee, einen eigenen Workshop zu diesem Thema anzubieten, was von allen mit Begeisterung aufgenommen wurde.


Kreativität, Spaß und Beteiligung

Die Workshops zeichneten sich durch hohes Engagement, Kreativität und Spaß aus.

Mit Spielen, Gruppenarbeiten und Methoden wie der Zukunftsreise und dem Haus der Möglichkeiten konnten die Schüler:innen ihre Ideen sichtbar machen, diskutieren und konkrete Schritte planen.


Ausblick

Die erarbeiteten Ideen werden nun gemeinsam mit der Schule und der Schulsozialarbeit weiterentwickelt und umgesetzt.

Für die Partnerschaft für Demokratie Lübeck ist es besonders wichtig, zu erfahren, welche Themen die Jugendlichen beschäftigen, welche Bedarfe sie sehen und welche Ideen sie haben, um Ausgrenzung und Diskriminierung wirksam entgegenzuwirken.

Ein großes Dankeschön geht an die UNESCO-AG für die Einladung und die Organisation dieses vielfältigen und inspirierenden Projekttages – es war ein Tag voller Austausch, Kreativität und motivierender Ideen.